Freitag, 9. Dezember 2016

Thementag? Ich versuche es mal! - Meine Lieblingsserie: Breaking Bad


Im gestrigen Post hatte ich überlegt, ob ich das Wochenende nicht dazu nutze, über Serien, Filme und so weiter zu schreiben - Eine gute Idee!

Heute möchte ich mal über eine Serie schrieben, die mir immer wieder vorschwebt, wenn ich mir mal wieder eine Serie ansehen möchte: Breaking Bad


Es ist meine erste schriftliche Review, also habt bitte Gnade mit mir :D



Breaking Bad startete 2008, bei uns in Deutschland 2009, und handelt von dem Familienvater Walter White, gespielt von Bryan Cranston, auch bekannt als Vater aus Malcom Mittendrin. Walter unterrichtet im Alter von 50 Jahren Chemie an einer High School in Albuquerque, New Mexico - Wer den Namen unaussprechlich findet, dem gebe ich Recht, als ich es das erste Mal gelesen habe, hab ich mir halb die Zunge gebrochen. Gesprochen wird es Al-bur-kirki, also Kirk wie der Captain aus Star Trek und am Ende einfach ein i dranhängen :)

Leider wird bei ihm Lungenkrebs festgestellt und Walter macht es sich dann in einer Reihe sehr unvernünftiger Entscheidungen zur Aufgabe, seiner Familie nicht finanziell zur Last zu fallen und zudem auch noch eine gute Rücklage zu schaffen, damit die Kinder eine sorgenfreie Zukunft haben ...

Und da kommt Hauptcharakter Nummer Zwei ins Spiel: Jesse Pinkman, gespielt von Aaron Paul, auch bekannt aus der aktuellen Serie "The Path", in der Rolle von Eddie Lane. Jesse ist damals durch Walters Chemiekurs gefallen, hat es aber faustdick hinter den Ohren, wenn es darum geht Geld zu machen. Als Kleinkrimineller verkauft er allerhand Drogen, unter anderem Crystal Meth, das sehr aufwändig hergestellt werden muss, in einem chemischen Fertigungsprozess und wer hat da doch gleich noch Ahnung von Chemie? Genau, Walter. Und als dieser einmal mit seinem Schwager Hank Schrader (Dean Norris, spielte auch in Stephen Kings "The Dome" mit), der bei der DEA (Drug Enforcement Administration) arbeitet, bei einer Razzia hinten im Auto sitzt, seinen ehemaligen Schüler bei der Flucht erwischt und später erfährt, wie viel Geld man mit dem Verkauf von Crystal Meth so machen kann, kommt er natürlich auf die großartige Idee, das ganze mal selber in die Hand zu nehmen.

Mag im ersten Moment weniger spannend klingen, aber wenn man sich auf die Serie einlässt, kann man eine spektakuläre Katz- und Mausjagd erleben, in der Walter zeigt, dass in ihm mehr steckt, als ein jeder denken mag. Er nimmt daraufhin auch die "Geheimidentität" als Heisenberg an und verstrickt sich mehr und mehr in Schwierigkeiten, bzw. Situationen, in denen wahrscheinlich die meisten von uns das Handtuch geworfen hätten.
Zudem kann man bei Walter auch eine optische Veränderung ausmachen, da sein Körper immer mehr mit dem Krebs zu kämpfen hat, es ihn aber auch deutlich düsterer darstellt. So werden seine Gesichtszüge immer "böser". Im Vergleich:

Staffel 1
Staffel 4














Schaut man sich die Serie dann ein weiteres Mal an, wird man sehr schnell einige Feinheiten erkennen, die einem direkt das obligatorische AHA! in den Mund legen und obwohl ich die Serie schon ganze vier Mal gesehen habe, entdecke ich immer wieder Dinge, die ich dann in einem neuen Zusammenhang erkenne oder als Anspielung auf gewisse Sachen, die passiert sind oder passieren werden.
Kleiner Funfact am Rande: In der ersten Staffel von The Walking Dead flüchtet Glenn in einem roten Sportwagen. Diesen kann man auch in Breaking Bad sehen, aber auch das blaue Crystal Meth, das von Walter später "gekocht" wird, findet seinen Auftritt in der ersten Staffel von The Walking Dead, da Robert Kirkman ein großer Fan von Breaking Bad ist.


Nach Breaking Bad folgte auch ein Spin-off: Better Call Saul. Eine Serie um den Skandalanwalt Saul Goodman, der in Breaking Bad eine nicht wirklich unwesentliche Rolle spielt. Better Call Saul zeigt die Vorgeschichte von Saul und beläuft sich aktuell auf zwei Staffeln, Breaking Bad brachte es auf 5 + 1 Staffel, also effektiv 6, aber die Fünfte wurde in zwei Staffeln unterteilt, insgesamt beläuft sich die Serie auf 62 Episoden von je 45 - 55 Minuten.

Das Intro ist immer sehr kurz gehalten und bleibt eigentlich auch direkt im Gedächtnis :)


Warum mag ich die Serie so gern?
Die Antwort ist sehr schwer, weil wenn ich so darüber nachdenke, dann fallen mir viele Gründe ein, aber keiner, der wirklich, 100%ig überzeugend wäre. Ich habe damals auf Anraten meines Bruders die ersten Episoden geguckt und kurzerhand ganze zwei Staffeln an einem Wochenende durchgesuchtet! Es war wie ein gutes Buch, sehr genial in Szene gesetzt, gut geschauspielert und die Wandlung von Walter war einfach nur spitze umgesetzt.
Von meiner Seite aus, ist Breaking Bad eine der besten Serien, die jemals erschienen sind und mich packt immer wieder die Lust, die Serie erneut anzusehen, dabei habe ich sie noch nicht einmal komplett auf BluRay im Regal und bei Amazon Prime ist sie zur Zeit auch nicht verfügbar, daher muss ich wohl mein Weihnachtsgeld investieren, aber eins sei gesagt: Es lohnt sich in jedem Fall!


Da ich gerade echt in Erzähllaune bin und noch viel, viel mehr über Breaking Bad schreiben möchte, damit aber extrem viel spoilern würde, beende ich diesen Post erstmal.
Hat euch der Post gefallen oder würdet ihr ihn lieber in einer ausführlicheren Fassung haben wollen, bzw. was würdet ihr generell gern in einem Review von mir lesen? Lasst es mich gern wissen :D


Zum Abschluss aber noch ein kurzer Einblick in eine der geilsten Szenen, die Breaking Bad geboten hat, nur als Teaser versteht sich, ihr solltet die Serie schon selber gucken :D
Die Rechte der verwendeten Fotos und Videos liegen, wenn nicht anderes beschriftet, beim Hersteller der Serie AMC (www.amctv.com) respektive Sony Pictures Television (www.sonypictures.com).

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Layout, Design und Brummkreisel

Einen roten Faden zu finden ist wirklich alles andere als einfach ... Ich habe gestern nach der Arbeit mal überlegt, wie ich überhaupt anfange, einen Pfad anzulegen, dem mein Blog folgen soll. Mein Problem ist, dass ich echt viel erzählen will, viele Themen habe, die ich niedergeschrieben haben möchte und dann fehlt ja auch ein echtes Layout und Design @.@

Alles nicht so einfach, oder doch?

Ich habe mich, bevor ich hiermit angefangen habe, im Internet schlau machen wollen, wie ich einen Blog erstelle und man findet zig Anleitungen, wie man sich für ein Themenfeld entscheiden, wie man den Text aufbauen sollte und das Thema Adsense, für Werbung im Blog, damit man auch den einen und anderen Euro verdienen kann. Letzteres trifft auf mich nicht zu, das ist für mich ziemlich uninteressant, aber irgendwie habe ich bisher keine Anleitung dazu gefunden, wie man seinen Blog designed und so weiter. Ärgert mich etwas, daher bleibe ich auch erstmal bei diesem leider sehr schlichten Layout.
Kommt Zeit, kommt Rat.


Gestern habe ich mir das erste Volume des Comics Teen Titans Rebirth vorgenommen und in einem Rutsch durchgelesen. Da habe ich mich gefragt, wie Comicautoren, nicht Zeichner, ihre Story planen? Haben sie eine Idee für einen fesselnden Endkampf und bauen den Plot drum herum auf, oder haben sie Schnipsel von Ideen und fügen diese dann in einer passenden Reihenfolge zusammen, um daraus eine Geschichte zu formen?
Mit Sicherheit irgendwas in der Mitte und diese Mitte muss ich für meinen Blog finden, damit ich zum einen etwas Struktur sehe und meine Leserinnen und Leser sich mehr darauf einlassen können.

Das wird mit Sicherheit.


Vielleicht lege ich für die verschiedenen Tage der Woche verschiedene Themen an?
Montag: Comics, Dienstag: Mangas, Mittwoch und Donnerstag: Videospiele, Freitag, Samstag und Sonntag: Serien, Filme und Sonstiges.


Mein großes Problem ist, dass ich viel zu viel Material habe ... Viel zu viele Ideen und so weiter - Und schon passiert genau das, was ich schon zwei Mal angesprochen habe: Das ich zu viel plane :) Vielleicht ist das aber gar nicht so übel, aus einem Knäuel zieht man auch einen Faden heraus.
Mein Elan ist auf jeden Fall zur Zeit ziemlich unbegrenzt und ich könnte stundenlang mit dem Notebook auf den Beinen hier sitzen und mir die Finger blutig tippen!

Aktuell muss ich mich aber noch schwer zurückhalten, da ich mal meine vorigen Posts durchgelesen habe und leider erkennen musste, dass ich zwar viel schreibe und auch nicht wirklich wenig Inhalt präsentiere, aber eben nicht formschön, um es mal so zu sagen.
Das bremst mich dann doch arg aus und daher muss ich mich zügeln und mal gucken, wie ich das umsetze.
Und erneut merke ich, dass ich eigentlich nur wiederhole, was ich oben schon geschrieben habe :/

Mich würde ja interessieren, was ihr lesen möchtet. Gibt es bestimmte Themen, die euch interessieren und die ich hier behandeln soll?
Könnte man auch in die oben angesprochene Struktur einfügen, also einen Tag oder eine Rubrik von wegen "Was würde Sebbo dazu sagen?" :D



Auch wenn ich viel mehr schreiben möchte, beende ich meinen Post an dieser Stelle, da ich mich ansonsten nur im Kreis drehe und es schon ziemlich spät ist @.@


Morgen kommt auf jeden Fall noch was! Wer mag, kann mir Themenvorschläge und/oder Fragen unter den Post hauen und ich nehme sie morgen mit auf :) Guts Nächtle!

Show must go on!

Boom, da ist es passiert – Der angekündigte Abschied von meiner Arbeitskollegin. Um einen Tag verzögert, aber nun ist es durch und der gestrige Tag war ziemlich hart für mich, für ziemlich jeden, denke ich.
Aber the show must go on!

Leider kam ich gestern nicht dazu, einen Post zu veröffentlichen, da meine Internetverbindung mal wieder gestreikt hat … Letzte Nacht auch wieder und dann wird man morgens von einer SMS geweckt, die mir einen Lösungsansatz erklärt …
Sehr nett, wenn in der SMS nicht genau das stehen würde, was der Techniker der bei mir war, gemacht hat.
Yeah … Also rufe ich wieder bei meinem Provider an und da erklärt man mir ERNEUT, dass das Ticket geschlossen wurde. Da wurde ich dann ja ein wenig grantig und habe dem jungen Mann erstmal erklärt, was das Problem ist und wie ich weiter verfahren werde, wenn ich bis zum Wochenende nicht langsam mal eine stabile Verbindung habe. Alles was ich will ist eine neue Horizont Kiste :(


Schlimm, oder? Heult der Kerl in seinen Posts nur herum.


Und dann kann ich gerade nicht einmal The Division spielen, weil Serverwartung ist! GNARGH!!!
Egal, so kann ich mich dem gestern angefangenen Post widmen und euch hoffentlich heute Nacht eine Menge Lesestoff bieten.


Sorry, dass es wieder ziemlich kurz ist, aber ich möchte gerade ungern die Themen aus dem unfertigen und diesem Post mischen und am Ende alles doppelt aufgeführt haben ;)


 So long ~

Dienstag, 6. Dezember 2016

Einfach mal Danke sagen und was noch so kommen mag

Die Spätschicht bringt mich vollkommen aus dem Rhythmus … Hatte eigentlich vor, gestern nach der Arbeit noch einen Post zu schreiben, aber auf einmal war ich so verdammt müde, dass ich es dann doch gelassen habe, bevor ich mittendrin aufhören muss oder den Punkt überschreite, an dem man am Besten ins Bett geht.

Nun ja, also jetzt vor der Arbeit noch :D

Als ich vor ein paar Minuten mal in meine Blog-Übersicht reingeguckt habe, konnte ich feststellen, dass es eine Vielzahl an Aufrufen meiner Posts gibt und „And now for something completely different“ legt mit satten 22 Views und sogar einem Kommentar ganz schön vor. Mein erster Post hat gerade mal 14 Views, aber das ist vollkommen okay, um Views oder Kommentare geht es mir nicht, wobei Letztere immer wünschenswert sind, am Liebsten natürlich in konstruktiver Form ;)
Danke auf jeden Fall dafür! Es freut mich tierisch, dass meine Zeilen gelesen werden.

Mein Tag gestern war leider echt nicht der Beste, was mich eigentlich dazu verleiten sollte, mal meine Meinung zu Aktionen einiger Arbeitskollegen breitzutreten und richtig Dampf abzulassen. Doch irgendwie ist mir gerade nicht mehr wirklich danach.


Tatsächlich wollte ich mal einwerfen, dass ich in meinem Blog auch bald Kurzgeschichten veröffentlichen werde. Seit Jahren schreibe ich einige und andere sind schon wieder so lang, dass es eigentlich keine Kurzgeschichten mehr sind, sondern mit fast 70 Seiten schon ein kleines Buch darstellen. Inhaltlich geht es meist um Szenarien aus Videospielen, die ich selber erlebt habe oder mir „schön denke“ und das dann in Schriftform zu … Datei?! gebracht habe.

Die meiste Zeit habe ich Geschichten von meinem Blutelf-Schurken aus World of Warcraft geschrieben. Der Charakter existiert seit 2007! Effektiv sogar schon seit Ende 2006, als ich die Beta-Version von The Burning Crusade, der ersten Erweiterung von WoW gespielt habe. Mit ihm habe ich wirklich extrem viel gemacht, habe mehr Quests gemacht als mit allen anderen meiner Charaktere und so weiter, demnach habe ich natürlich auch viel Stoff für Geschichten zusammengesammelt. Vor allem die Zeit, als ich mit meiner Gilde „Talion“ unterwegs war, was meine beste Zeit in WoW war. Es war ein echt familiäres Verhältnis mit den Leuten und eigentlich müsste ich diese Zeit auch als meine Suchtphase bezeichnen.
Zu kaum einer anderen Zeit habe ich so viel am PC gesessen, wie in der zweiten Erweiterung von WoW, Wrath oft he Lich King. Teilweise habe ich die ganze Nacht durchgespielt, um am Ende noch mehr Gold, Beute und was weiß ich nicht alles zusammengesammelt zu haben, als am Tag davor. Hinzu kamen die ersten Schlachtzüge, in denen ich wieder aktiv mitwirkte, in denen man allerhand „Buff-Food“ benötigte, also Essen, das bestimmte Statuswerte für eine vorgegebene Zeit verbessert, ebenso Tränke und Verzauberungen, sowie Edelsteine in gesockelten Ausrüstungsgegenständen.
Und natürlich hat es nicht gereicht, nur ein wenig Ausrüstung aufzubessern, es musste immer mächtiger werden, bis man das sogenannte „Best in Slot“ Item endlich erbeutet hat und somit mehr Schaden ausgeteilt hat, als jeder andere … Irgendwie eine geile Zeit, andererseits eine wirklich Grausame, wenn man sich daran zurückerinnert und dann mal mitdenkt.
Heute ist das alles nicht mehr so und tatsächlich lese ich mir dann gerne mal meine Stories durch und erinnere mich an die Zeit, wie die Geschichten zusammengekommen sind und was man so erlebt hat.


Im Endeffekt wird es sowieso nie wieder, wie es mal war und man sollte aus dem, was da ist, das Beste machen und genau das habe ich vor. Dennoch möchte ich euch mal ein paar dieser Geschichten zukommen lassen, damit ihr einen Einblick in meine Leidenschaft für World of Warcraft bekommt.
Sozusagen von der Euphorie zu einer Sucht, die dann auf ein Hobby zurückgestuft wurde und nun mehr ein Zeitvertreib als sonst irgendwas ist.



Ich weiß noch nicht, wann ich die erste Geschichte veröffentlichen werde, aber wenn es soweit ist, erfahrt ihr es hier, in meinem Blog :D Und nun geht es wieder zur Arbeit!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Heute mal ohne Bildmaterial, aber dafür sehr lang :D

Wo die Zeit manchmal bleibt … Da spielt man ein wenig The Division und guckt sich nebenher einen Film an und schon ist es wieder Zeit ins Bett zu gehen … Verdammt!

Das gehört übrigens nahezu immer zu meinem Ablauf: Ein Spiel zocken und nebenher einen Film, Serien, Youtube oder Livestreams gucken, zumindest, wenn ich nicht gerade im Teamspeak, Discord oder selber im Livestream oder in einer Aufnahme bin.

Doch manchmal sitzt man da und fragt sich „Wieso gucke ich mir diesen Blödsinn eigentlich an?“ So ging es mir heute, als ich mir einen Teeny-Slasher aus 2001 angesehen habe. Die erste Stunde zog sich ohnehin schon arg, aber als dann der Plot sich langsam  dem Ende neigte, sofern man es Plot nennen kann, dachte ich mir oben genanntes und wollte nur noch abschalten. Habe es dann aber nicht getan! Warum? Sehr gute Frage … Irgendwie will man dann ja doch nicht ausmachen und wissen, wie der Blödsinn ausgeht.
Danach folgte ein Film, den ich mir schon sehr lange nicht mehr angesehen habe: Die Frau in schwarz – Und bei dem Film muss ich immerzu meinen Hut vor der Leistung und Entwicklung von Daniel Radcliffe ziehen. Der Film ist einfach nur gut, in jeder Facette. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, habe ich mich so arg gegruselt, dass ich bei mir gegenüber im Nachbarhaus ständig in die Fenster gesehen habe. Davor ist mir Ähnliches bei dem Horror-Streifen „Mirrors“ passiert. Der Film ging mir so arg an die Substanz, dass ich die nächsten Tage erstmal ständig die Spiegel angehangen, bzw. verdeckt habe.
Total bescheuert eigentlich, aber ich finde es großartig, wenn Filme so einen Effekt auf mich haben … Macht mich das zu einem Masochisten?
Egal, zurück zum Harry Potter ... Ja, ich nenne den guten Daniel fast immer so, ist einfach hängen geblieben. Von allen jungen Schauspielern aus den Harry Potter Filmen finde ich seine Entwicklung und seinen Werdegang extrem faszinierend, da mich bisher alle seine Filme positiv überrascht haben und irgendwie auch immer im Gedächtnis bleiben. Egal ob die Frau in schwarz oder Horns, um nur mal spontan zwei Titel zu nennen, diese Filme sind einfach verdammt gute Unterhaltung.
Von seinen Kolleginnen und Kollegen bleibt irgendwie nur er bei mir auf dem Bildschirm – Ja okay, Emma Watson auch, immerhin gibt es unheimlich viele schöne Fotos von ihr, die mir ein extremer Fan von ihr auch immerzu per WhatsApp zukommen lässt ;)
Aber ansonsten habe ich wirklich keinen auf dem Schirm. Tom Felton spielt hier und da auch in größeren Filmen mit, aber seine Rollen sind irgendwie immer bescheiden, bzw. nicht nennenswert, Rupert Grint verwechsle ich immer wieder mit anderen Schauspielern, die ich in Filmen sehe und der ganze Rest  steht halt so gar nicht auf dem Programm.
Als Nächstes bin ich mal auf Daniels Rolle im Film „Imperium“ gespannt, da spielt er einen Bundesagenten, der in eine Gruppe von Neonazis eingeschleust wird, basierend auf einer wahren Begebenheit. Der Plot klingt erstmal nicht wirklich spannend, aber wenn der Film mich packt, dann muss er auch keine Action haben. Eine gute Story ist mir verdammt wichtig, ähnlich z.B. bei The Walking Dead. Da erinnere ich mich gern an die Kommentare zur zweiten Staffel, wo es geheißen hat, dass die viel zu passiv war, weil man kaum Kämpfe mit Zombies hatte und die Gruppe hatte zu viel ruhige Screentime … Hallo?! Wer hat denn gesagt, dass TWD ein dauerhaftes Zombiegemetzel darstellen will? … Ist auch wumpe, die Serie hat es ohnehin versaut, also für mich. Diese ewige Berg- und Talfahrt mit den Emotionen und Schicksalen mancher Charaktere ist auf Dauer einfach unerträglich und wird von Mal zu Mal schwächer.
Eigentlich interessiert mich die siebte Staffel schon, allein wegen des Auftauchens von Negan, aber dann wieder dieser bekloppte Season-Break … Wer hat sich das ausgedacht??? Warum diese bekloppten Season-Breaks? Da könnte ich wahnsinnig werden …

Puh … Mal etwas Dampf abgelassen und total das Thema verschoben, aber was solls? Seit einiger Zeit spricht mich ein Arbeitskollege immerzu auf das Thema Livestream an und dass ich da mal bestimmte Spiele spielen sollte, um mehr Zuschauer zu bekommen.
Mehr Zuschauer würde zu mehr Donations, also Spenden oder sogenanntes Trinkgeld führen, doch streame ich ja nicht für Geld oder „Fame“, sondern weil es mir Spaß macht und ich andere daran teilhaben lassen möchte.
Mein bester Livestream war zum Erscheinen vom Survival-Spiel „We Happy Few“ im sogenannten „Early Access“. Direkt am Erscheinungstag habe ich das Spiel live gespielt und hatte einen Peak von satten 30+ Zuschauern! Das war der Wahnsinn für mich, auch wenn irgendwie kein Mensch was in den Chat geschrieben hat, bis auf mein bester Freund, der sich das Spiel mal ansehen wollte.
Funfact: Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht einmal, dass es ein Survival Spiel ist, ich dachte, dass es ein „Stealth-Game“ ist, also ein Spiel, in dem man durch die Gegend schleicht, um nicht entdeckt zu werden und zu überleben. Doch kommen zu dieser Geschichte noch Hunger, Durst und Müdigkeit hinzu.

Nun ja, das war schon etwas, später hatte ich dann öfter das pixelige Erkundungsspiel „Starbound“ gestreamt, wo ich das erste Mal feste Zuschauer hatte. Das war großartig, man hat angefangen zu seinem Publikum eine gewisse Bindung aufzubauen und chattete viel, lernte die Leute und auch deren Alltag mal kennen. Hier wurden dann auch das erste Mal Verbesserungen, bzw. Änderungswünsche ausgesprochen und schon konnte man die Qualität des Livestreams dem Publikum entsprechend anpassen, ohne sich selber zu sehr dabei zu verbiegen.
Zurück zum Thema bestimmte, bzw. derzeit beliebe Spiele zu spielen: Aktuell steht eins besonders hoch im Kurs – H1Z1: King oft he Kill … Also eine Mod oder Variante von dem Survival-Spiel H1Z1. Es geht darum, auf einer Karte von Null an gegen andere Spieler zu spielen, also eigentlich „King oft he Hill“, also König des Hügels. Man versucht die komplette Konkurrenz zu töten, wie in einem Battle Royale oder wie man es aus dem Kino, bzw. TV und Buch kennt: Die Hungerspiele. Alle gegen alle und am Ende bleibt einer oder eine übrig, die dann den Gewinn einheimst.

Nun stellt sich bei mir eine gewisse Problematik ein, zum einen besitze ich das Spiel nicht, heißt investieren, zum anderen ist mir H1Z1 bisher nur negativ aufgefallen, was Fehler und Latenzen, also Verzögerungen angeht. Immerzu sieht man in Youtube Videos, wie sich Leute massiv darüber ärgern, dass die Kollisionsabfrage in dem Spiel, wie auch das Problem mit der Verzögerung breit machen und sie deswegen verlieren. Aufgrund dessen wird das Publikum der gezeigten Livestreamer dann Zeuge von extrem lächerlichen Wutausbrüchen, bei denen auch mal Tastaturen, Mäuse, Monitore und sogar Tischplatten komplett zerstört werden.
Und da frage ich mich natürlich: Wieso sollte ich sowas spielen? Es erscheint mir nur negativ und ich bin keiner, der vor dem Bildschirm sitzt und sich lautstark aufregt oder irgendwelche Gegenstände zerstört, nur um das Publikum zu unterhalten. Zumal ich mir sowas auf Dauer nicht einmal leisten könnte, eventuelle Spenden oder Trinkgelder mal gänzlich außen vor gelassen, doch diese sollten sinnvoller investiert werden, sollte es mal welche geben.

Ich für meinen Teil werde sicher keine Spiele spielen, die ich mir nicht aus Überzeugung und vor allem eigenem Spielspaß zulegen würde, egal wie angesagt manche Spiele sein mögen, vor allem nicht, wo ich noch einen gewaltigen Batzen Spiele vor mir habe …. Aber immerhin habe ich vorgestern mit der Darksiders Warmastered Edition angefangen und Dishonored 1 folgt in Kürze, vielleicht sogar als Lets Play, wer weiß.
Das ist ja auch so eine Sache: Youtube … Früher habe ich deutlich mehr mit Youtube gemacht, mal Lets Plays, dann auch mal Unboxings und es war noch deutlich mehr geplant, aber irgendwie verfliegt die Lust daran sehr schnell, was aber nichts mit geringen Aufrufzahlen oder so zu tun hat, sondern damit, dass man bei dem Spielen reden muss, über Gott und die Welt.
Klar, das kann ich und ich kann Leute total an die Wand reden, doch denke ich mir immer wieder: Sowas ist doch eigentlich in einem Spiel mit einer festgelegten Story echt etwas blöd oder? Da spielst du und quatscht irgendwelchen Kram und dann ist das noch nicht einmal auf das Spiel gemünzt, sondern eventuell redest du dann über Themen wie die Arbeit oder was man im Fernsehen, sofern man welches guckt, gesehen hat, also vollkommen am Spielgeschehen und der Story vorbei.
Bei „Endlosspielen“, wie z.B. Minecraft oder sowas, da geht das ja, weil man da keinen Zusammenhang hat, wenn ihr versteht was ich meine, aber nehmen wir einfach mal Dishonored: Das Spiel hat einen roten Faden und eine Vielzahl an Dialogen. Eine echte frei begehbare Welt ist nicht vorhanden, also geht man auch nicht dauerhaft auf Erkundungen, sondern folgt dem Faden und spielt das Spiel durch.
Der zweite Teil bietet hingegen eine weit offenere Welt, wo man auch mal eine Folge lang nur rumlabern kann und im Spiel effektiv nichts geschafft hat. Sollte nicht passieren, kann aber.
Da finde ich es schon etwas befremdlich, wenn ich daraus ein Lets Play machen „soll“, Effektiv sollten solche Spiele dann eher im Livestream geplant werden, finde ich, aber andererseits mache ich mir gerade schon wieder zu viele Gedanken und könnte eigentlich sagen: Ich mache keine Lets Plays mehr, also auf Youtube würden nur noch Gaming-Sessions aus Twitch oder ggf. wenn ich mal Besuch habe und da dann ein solches Spiel spiele, hochgeladen werden.

Hierzu wollte ich sowieso bald mal mit meinem Format anfangen, dem „Sofageplänkel“. Hier spiele ich dann mit z.B. meiner besten Freundin ein Spiel entweder im lokalen Mehrspielermodus oder über das Internet, bzw. sie oder ich spielen und der andere guckt zu und man labert über das Spiel oder was einem sonst so in den Sinn kommt.
Viele, viele Ideen, mal sehe, was, wie und wann sich umsetzen lässt.


Mit diesen Worten verabschiede ich mich nun für heute und schlüpfe ins Bett, bevor es morgen dann in die Spätschicht geht.

Samstag, 3. Dezember 2016

Das liebe Internet und wie man es vermisst



Grüß euch!

Wie euch sicher aufgefallen ist, habe ich gestern nichts gepostet … Leider meinte meine Horizont Kiste sich mal wieder ausklingen zu müssen und so hatte ich gestern seit knapp 20 Uhr kein Internet mehr – Und am Handy einen Aufsatz schreiben mag ich persönlich überhaupt nicht.

Zum Glück ist der Ärger relativ gut verflogen, mein Anbieter war freundlich genug sich des Problems anzunehmen und in naher Zukunft soll man sich (erneut) darum kümmern … Wäre wünschenswert, weil ohne Internet, bzw. schnelles Internet, fühlt man sich manchmal etwas nackig und zudem läuft heute Friendly Fire 2, was ich unbedingt gucken wollte. Hätte ich auch am Handy machen können, aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man sich Livestreams am Handy angucken kann … Geht mir leider nicht in den Kopf. Aber jeder wie er oder sie will :D



Nun gucke ich Friendly Fire 2 und bin immer wieder erstaunt, wie geil die Gamer-Gemeinschaft einfach ist. Nach etwas weniger als 2,5 Stunden kamen bereits 53.000€ zusammen! Das ist eine verdammt große Summe und mehrere Leute spendeten 200 Euro und mehr, sogar 1.750 Euro große Spenden haben wir miterleben können.
Ein Wahnsinn, ganz ehrlich und irgendwie komme ich mir mit meinen 5 Euro etwas schäbbig vor @.@ Wobei generell jeder Euro zählt und ggf. kaufe ich auch noch ein Shirt … Wenn es das in meiner Größe gibt, was in vielen Shirt-Shops echt selten vorkommt. Aber darauf gehe ich nun nicht näher ein, wer mich kennt, der kennt das Problem.

Leider ist mein eigener Livestream, der für gestern geplant war, ausgefallen. Ich hatte mich richtig auf eine weitere Runde Darkest Dungeon gefreut, bzw. hätte ich auch mal mit anderen Games angefangen oder ich hätte mal ein paar Haustiere in World of Warcraft hochgelevelt, denn seit Kurzem gibt es nämlich das Teufels-Kätzchen Mischief im Blizzard Shop.

Ich will hier nichts bewerben, aber ich finde das Tierchen einfach echt süß und es dient einem guten Zweck und diesen unterstütze ich jedes Mal, wenn Blizzard eine solche Aktion ausruft.















World of Warcraft befriedigt mein Sammlerherz in einem großen Maß. Es gibt tonnenweise Haustiere, Reittiere und Spielzeuge. Letztere sind für mich weniger interessant, jedoch ist auch das „farmen“ von Haus- und Reittieren sehr zeitintensiv und aufregend.
Eine Steigerung davon ist, dass man Haustiere aufstufen kann, bis zu einem Maximum von Level 25. Danach kann man sie zudem noch mit Hilfe von bestimmten Gegenständen in der Qualität verbessern. Die Qualitätsstufen beginnen bei grau über weiß zu grün und schlussendlich blau.
Trifft man im Spiel ein Tier, das sich fangen lässt, so beginnt ein instanzierter Kampf, in dem man mit seinem Haustier-Team gegen ein oder mehrere gegnerische Haustiere kämpft, zumindest auf der aktiven Weltkarte. Hier können die Qualitätsstufen variieren, aber in Schlachtzugsinstanzen können Bossgegner auch Haustiere in ihrem Beutebeutel hinterlassen. Diese sind nicht nur rar, also von der „Dropchance“ her, sondern auch von der Qualität her, denn blau steht für selten in World of Warcraft.


Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich wieder Zugang zum Internet habe und meinem „Alltag“ nachgehen kann. So kurios das auch klingt, aber viel was ich daheim mache, findet mit dem Internet als Werkzeug und Plattform statt.
Nun muss ich auch mal gucken, wie ich meine zukünftigen Livestreams plane, weil nun folgen erstmal zwei Wochen Spätschicht, wo ich nicht vor 0:30 Uhr daheim bin … Ob sich dann das Streamen noch lohnt oder sollte ich einfach was zocken und die Videos auf Twitch hochladen? Mal gucken :D



Jetzt gerade fällt mir irgendwie nichts mehr ein … Muss sowieso noch fix was einkaufen, vielleicht schreibe ich heute ja zwei Einträge, who knows?!

Donnerstag, 1. Dezember 2016

And now for something completely different

Mal was ganz anderes …

Heute möchte ich mal nicht über Games oder so reden, sondern über ein für mich echt Heftiges: Abschiede!

In der kommenden Woche verabschieden wir in der Firma eine gute Kollegin, die in Rente geht. Als ich in der Firma angefangen habe, war sie diejenige, die alle Neuen in die Arbeit eingewiesen hat, mich natürlich auch und seit nun 5 Jahren kenne ich sie und arbeite mit ihr. Das Verhältnis ist sehr familiär geworden, man spricht über Probleme, teilt aber auch Erfolge und so weiter.
Eigentlich verbinde ich mit ihr nur gute Erinnerungen, es gibt ja auch nur zwei Schlechte, aber rückblickend muss ich sagen, dass es mehr zu meinem Besten war, doch manchmal spielt der Ton eine entscheidende Rolle. Und die gute Frau hatte durchaus einen sehr strengen Ton drauf, das kann man mir glauben.

Unsere Abteilung hat vor 3 Jahren einen Umzug hinter sich gebracht, dadurch wurde die Abteilung in zwei Teile geteilt und wir sind gemeinsam in dem einen Teil geblieben, der sich mit der Zeit immer wieder selber neu erfunden hat. Es kamen neue Kolleginnen und Kollegen dazu, andere gingen. Neben echt guten Leuten gab es durchaus auch echte Ausschussware, so hart es auch klingt und meine Arbeitskollegin pflegte immerzu zu sagen „…, denn sie wissen nicht was sie tun!“ und dann lachte sie herzlich.

Am Anfang der Woche erfuhr ich, dass wir kommenden Dienstag, dem 6.12.2016, nun ihren Abschied feiern werden und zuvor war das gar kein wirkliches Problem für mich, denn es war ja noch lange Zeit hin, doch jetzt ist es die Zielgerade. Für sie freut es mich, sie hat es geschafft und verlässt das zur Zeit Leck geschlagene Schiff, doch andererseits beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der ihr vielleicht nicht so zusagt, wie es alle Welt denkt.

Ich mache mir da wirklich viele Gedanken, so bin ich halt und allein der Gedanke an Dienstag schnürt mir den Hals zusammen und mir tränen die Augen leicht. Es wird mir echt schwer fallen, an dem Tag stark zu sein und vielleicht ist das auch die vollkommen falsche Herangehensweise, aber was anderes fällt mir nicht ein.
Das hat wenig mit Stolz zu tun oder dem Verlangen ein Mann zu sein und nicht zu weinen, ich weiß halt, dass es mir den Tag versauen wird und dabei ist es nicht einmal was Schlimmes.

Na ja, wir werden sehen, was passieren wird, ich darf nur nicht vergessen ihr noch eine Packung Gewürzspekulatius zu besorgen, denn den liebt sie.



Mehr fällt mir heute leider nicht ein. Morgen gibt es sicher mehr.